Endodontie (Wurzelkanalbehandlung)
Diese Frage ist mehr als ein halbes Jahr alt, daher sind die Informationen in der Antwort möglicherweise nicht mehr aktuell.
Besucher fragt:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe festgestellt, dass ich 9 klassisch behandelte devitale Zähne habe (die schon seit vielen Jahren im Mund sind, ohne sichtbare Probleme). Zusätzlich wurde seit letztem Jahr ein Zahn nach neueren Richtlinien der Wurzelkanalreinigung behandelt (mit Füllung, Guttapercha usw.), und zwei weitere Zähne sollen noch mit solchen endodontischen Füllungen behandelt werden. Ich habe noch alle 4 Weisheitszähne, die nie auffällige Probleme gemacht haben. Außerdem habe ich zahlreiche Amalgamfüllungen.
Ist es überhaupt zulässig, dass jemand 10 oder 12 devitale Zähne hat, und wie testet man im Laufe der Jahre mögliche Belastungen des Körpers durch Mercaptan und Thioether sowie andere Gifte anaerober Bakterien?
Vor vielen Jahren hatte ich eine Autoimmunerkrankung (Myositis), außerdem habe ich seit vielen Jahren ein Herzgeräusch. Die Autoimmunerkrankung ist zwar längst ausgeheilt, aber seit ich weiß, dass ich so viele devitale Zähne habe, habe ich Angst, dass sie mir durch die Verbreitung von Infektionen im Körper schaden könnten. Mein Immunsystem war bereits einer schweren Belastung ausgesetzt (ich musste auch 18 Jahre lang Kortikosteroide einnehmen). Gelegentlich habe ich leichtere Erscheinungen chronischer Müdigkeit und Stimmungsschwankungen. Außerdem habe ich dauerhafte leichte urologische Entzündungen. Ansonsten geht es mir gut und ich lebe sehr gesund und aktiv.
Mich interessiert auf jeden Fall Ihre Meinung, denn soweit mir bekannt ist, steigt die Belastung mit bakteriellen Toxinen mit der Zahl devitaler Zähne im Mund. Bioresonanz oder der Orotox-Test sollen die Toxinbelastung zeigen – wie ist Ihre Einschätzung dazu? Bevor ich mir eventuell alle devitalen Zähne ziehen lasse (was ein „Horror-Story“-Szenario wäre), möchte ich die Belastung durch einzelne Zähne genau messen – ich weiß, dass ein Zahnröntgen das nicht zeigt. Vielen Dank und freundliche Grüße, Dušan Jež
Zahnarzt Tomaž Rotar antwortet:
Sehr geehrte Damen und Herren!
Die Zahnmedizin orientiert sich an etablierten fachlichen Leitlinien. Wurzelkanalfüllungen kontrollieren wir mit Röntgenaufnahmen, die in erster Linie die Qualität der Füllung und natürlich auch Veränderungen des parodontalen Gewebes im Bereich der Wurzelspitze zeigen. Wenn diese Aufnahmen keine Besonderheiten zeigen, betrachten wir den Zahn als ordnungsgemäß versorgt und nach unserem Wissen verursacht er keine andere Pathologie. Als Zahnarzt kann ich mich leider nicht zu anderen alternativen diagnostischen Verfahren äußern, die meiner Meinung nach keinesfalls für Entscheidungen wie die Entfernung von Zähnen relevant sein können. Aus der klinischen Praxis kenne ich zwar Fälle, in denen Menschen einen oder mehrere devitale Zähne entfernen ließen und anschließend Veränderungen des systemischen Gesundheitszustands bemerkten (kreisrunder Haarausfall, Veränderungen des Sehvermögens), wir können jedoch nie bestätigen, dass gerade diese Maßnahme die positive Veränderung verursacht hat. Meist handelt es sich nur um einen Placeboeffekt (positives Denken), der allerdings nicht völlig vernachlässigt werden sollte.
Einen schönen Tag noch!
Die Zahnmedizin orientiert sich an etablierten fachlichen Leitlinien. Wurzelkanalfüllungen kontrollieren wir mit Röntgenaufnahmen, die in erster Linie die Qualität der Füllung und natürlich auch Veränderungen des parodontalen Gewebes im Bereich der Wurzelspitze zeigen. Wenn diese Aufnahmen keine Besonderheiten zeigen, betrachten wir den Zahn als ordnungsgemäß versorgt und nach unserem Wissen verursacht er keine andere Pathologie. Als Zahnarzt kann ich mich leider nicht zu anderen alternativen diagnostischen Verfahren äußern, die meiner Meinung nach keinesfalls für Entscheidungen wie die Entfernung von Zähnen relevant sein können. Aus der klinischen Praxis kenne ich zwar Fälle, in denen Menschen einen oder mehrere devitale Zähne entfernen ließen und anschließend Veränderungen des systemischen Gesundheitszustands bemerkten (kreisrunder Haarausfall, Veränderungen des Sehvermögens), wir können jedoch nie bestätigen, dass gerade diese Maßnahme die positive Veränderung verursacht hat. Meist handelt es sich nur um einen Placeboeffekt (positives Denken), der allerdings nicht völlig vernachlässigt werden sollte.
Einen schönen Tag noch!
✦ Dieser Inhalt wurde mithilfe eines KI-Übersetzungssystems aus dem Original übersetzt.
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