Die Anwendung einer Interdentalbürste ist ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Mundhygiene.
Eine Interdentalbürste ist ein Hilfsmittel zur Aufrechterhaltung der Mundhygiene. Die Entwicklung der Interdentalbürsten reicht weit in die Geschichte zurück. Erste Formen sollen bereits die Babylonier vor 5.000 Jahren verwendet haben. Sie kauten auf einem dünnen Holzstäbchen, das sie individuell formten. Ungefähre Vorläufer der heutigen Interdentalbürsten waren Zahnstocher, die erstmals bei den alten Griechen und Römern auftauchten. Die Chinesen sollen vor etwa 3.600 Jahren eine einem Büschelbürstchen ähnliche Vorrichtung verwendet haben. Ein Ende eines Holzstäbchens wurde zu einer besenartigen Struktur geformt. Für die Herstellung verwendete man Holz aromatischer Bäume, um neben der Reinigung auch eine desinfizierende und erfrischende Wirkung zu erzielen.
Eine Pionierrolle bei der Entwicklung der heutigen Interdentalbürsten spielte in den 1970er-Jahren das Schweizer Unternehmen Curadent. Auch heute steht es bei Innovationen auf diesem Gebiet an erster Stelle. Eine moderne Interdentalbürste muss wirksam, atraumatisch und akzeptabel sein. Es reicht nicht aus, dass sie in den Zahnzwischenraum gelangt und den bakteriellen Biofilm entfernt. Die Reinigung darf das Zahnfleisch im Zahnzwischenraum (Interdentalpapille) nicht verletzen. Die Bürste muss handlich gestaltet sein, damit die relativ schwierige Reinigung leichter wird und auch für weniger geschickte Personen geeignet ist. Eine Interdentalbürste ist wirksam, wenn ihre Borsten den gesamten Zahnzwischenraum ausfüllen. Die Bürsten besitzen einen Metallkern aus einer speziellen legierten chirurgischen Drahtsorte, in den dünne, feste und zugleich elastische Borsten eingesetzt sind, die bei der Reinigung des Zahnzwischenraums nach dem Schirmprinzip funktionieren. Am Eingang in den Zahnzwischenraum werden sie zusammengedrückt, im Zwischenraum selbst entfalten sie sich und passen sich der Morphologie der Zahnoberflächen in diesem Bereich an. Der beschriebene Drahtkern gewährleistet Atraumatik. Diese Eigenschaft wird durch die konische Befestigung im Kunststoffhalter ergänzt, die dem Drahtkern zusätzliche Flexibilität verleiht und damit auch die Wahrscheinlichkeit eines Bürstenbruchs verringert. Meist liegt den Bürsten außerdem ein System zur Messung der Größe der Zahnzwischenräume bei, wodurch die Reinigungseffizienz zusätzlich erhöht und die Möglichkeit einer Verletzung der Strukturen im Zahnzwischenraum verringert wird.
Die richtige Anwendung von Interdentalbürsten steht unter allen Hilfsmitteln zur Aufrechterhaltung der Mundhygiene hinsichtlich Bedeutung und einfacher Anwendung ganz oben. Leider glauben viele Patienten, sie hätten sich mit der Interdentalbürste verletzt, weil das Zahnfleisch zumindest zu Beginn der Anwendung beim Reinigen stark blutet. Diese Überzeugung ist natürlich völlig falsch und steht dem tatsächlichen Geschehen geradezu entgegen. Das Zahnfleisch blutet aufgrund des Vorhandenseins von Plaque im Zahnzwischenraum, der eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) verursacht. Durch gründliches und korrektes Entfernen von Plaque von den Zähnen und aus den Zahnzwischenräumen kann die Gingivitis, die das Anfangsstadium einer Parodontalerkrankung darstellt, vollständig beseitigt werden.
Eine Interdentalbürste ist ein Hilfsmittel zur Aufrechterhaltung der Mundhygiene. Die Entwicklung der Interdentalbürsten reicht weit in die Geschichte zurück. Erste Formen sollen bereits die Babylonier vor 5.000 Jahren verwendet haben. Sie kauten auf einem dünnen Holzstäbchen, das sie individuell formten. Ungefähre Vorläufer der heutigen Interdentalbürsten waren Zahnstocher, die erstmals bei den alten Griechen und Römern auftauchten. Die Chinesen sollen vor etwa 3.600 Jahren eine einem Büschelbürstchen ähnliche Vorrichtung verwendet haben. Ein Ende eines Holzstäbchens wurde zu einer besenartigen Struktur geformt. Für die Herstellung verwendete man Holz aromatischer Bäume, um neben der Reinigung auch eine desinfizierende und erfrischende Wirkung zu erzielen.
Eine Pionierrolle bei der Entwicklung der heutigen Interdentalbürsten spielte in den 1970er-Jahren das Schweizer Unternehmen Curadent. Auch heute steht es bei Innovationen auf diesem Gebiet an erster Stelle. Eine moderne Interdentalbürste muss wirksam, atraumatisch und akzeptabel sein. Es reicht nicht aus, dass sie in den Zahnzwischenraum gelangt und den bakteriellen Biofilm entfernt. Die Reinigung darf das Zahnfleisch im Zahnzwischenraum (Interdentalpapille) nicht verletzen. Die Bürste muss handlich gestaltet sein, damit die relativ schwierige Reinigung leichter wird und auch für weniger geschickte Personen geeignet ist. Eine Interdentalbürste ist wirksam, wenn ihre Borsten den gesamten Zahnzwischenraum ausfüllen. Die Bürsten besitzen einen Metallkern aus einer speziellen legierten chirurgischen Drahtsorte, in den dünne, feste und zugleich elastische Borsten eingesetzt sind, die bei der Reinigung des Zahnzwischenraums nach dem Schirmprinzip funktionieren. Am Eingang in den Zahnzwischenraum werden sie zusammengedrückt, im Zwischenraum selbst entfalten sie sich und passen sich der Morphologie der Zahnoberflächen in diesem Bereich an. Der beschriebene Drahtkern gewährleistet Atraumatik. Diese Eigenschaft wird durch die konische Befestigung im Kunststoffhalter ergänzt, die dem Drahtkern zusätzliche Flexibilität verleiht und damit auch die Wahrscheinlichkeit eines Bürstenbruchs verringert. Meist liegt den Bürsten außerdem ein System zur Messung der Größe der Zahnzwischenräume bei, wodurch die Reinigungseffizienz zusätzlich erhöht und die Möglichkeit einer Verletzung der Strukturen im Zahnzwischenraum verringert wird.
Die richtige Anwendung von Interdentalbürsten steht unter allen Hilfsmitteln zur Aufrechterhaltung der Mundhygiene hinsichtlich Bedeutung und einfacher Anwendung ganz oben. Leider glauben viele Patienten, sie hätten sich mit der Interdentalbürste verletzt, weil das Zahnfleisch zumindest zu Beginn der Anwendung beim Reinigen stark blutet. Diese Überzeugung ist natürlich völlig falsch und steht dem tatsächlichen Geschehen geradezu entgegen. Das Zahnfleisch blutet aufgrund des Vorhandenseins von Plaque im Zahnzwischenraum, der eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) verursacht. Durch gründliches und korrektes Entfernen von Plaque von den Zähnen und aus den Zahnzwischenräumen kann die Gingivitis, die das Anfangsstadium einer Parodontalerkrankung darstellt, vollständig beseitigt werden.
