Guten Tag!
Vor acht Jahren wurde mir mehr als die Hälfte des oberen mittleren Schneidezahns abgebrochen. Damals wurde die fehlende Zahnhälfte künstlich aufgebaut; inzwischen ist ein kleinerer Teil davon (an der Rückseite und seitlich) abgebrochen. Der Zahn hat begonnen zu kariös zu werden (zwar nur wenig, aber dennoch), tut häufig stark weh und ist auch etwas locker.
Was kann man in einem solchen Fall tun?
Oder muss er durch einen neuen ersetzt werden?
Wie hoch sind die Kosten? Ich pflege meine Zähne regelmäßig, trinke gelegentlich Kaffee oder Tee und habe vor einem Jahr mit dem Rauchen aufgehört.
Außerdem interessieren mich meine oberen seitlichen Schneidezähne, die sehr klein und schief sind. Wie wäre hier das Vorgehen; könnte man lediglich Kronen anfertigen? Wie hoch ist der Preis?
Vielen Dank,
freundliche Grüße!
Zahnarzt Tomaž Rotar antwortet:
Sehr geehrte Damen und Herren!
Schmerzen und Lockerung des mittleren Schneidezahns sind Zeichen, die die Therapieentscheidung beeinflussen. Schmerzen deuten auf eine Entzündung der Zahnpulpa hin, die eine Wurzelkanalbehandlung erfordert. Der Erfolg dieser Behandlung hängt von der bereits entstandenen Schädigung des Knochengewebes um den Zahn ab. Für die Prognose ist daher eine Röntgenaufnahme erforderlich. Eine starke Lockerung kann auf eine schwere Schädigung des Zahnhalteapparates oder sogar auf eine Wurzelfraktur hinweisen. Auch diese Diagnose stellen wir anhand einer Röntgenaufnahme. Im äußersten Fall muss der Zahn natürlich entfernt werden.
Wenn der Zahn erhalten werden kann, müsste er abschließend mit einer Krone versorgt werden (210 EUR). Wird der Zahn gezogen, muss er ersetzt werden (Brücke: 3 × 210 EUR = 630 EUR oder Implantat: 900 EUR + Krone 420 EUR = 1.350 EUR).
Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.