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Besucher fragt:

Gelten die oben genannten Werte (1x Lungenröntgen = 4x Zahnröntgen) für digitales oder analoges Röntgen? Unten steht nämlich, dass die Werte bei digitaler Aufnahme nochmals 10-mal geringer sind, also 1x klassisches Lungenröntgen = 40x digitales Zahnröntgen?

Zahnarzt Tomaž Rotar antwortet:

Die aufgenommenen Dosen sind bei der digitalen Radiologie ungefähr zehnmal geringer. Der Grund dafür ist die deutlich höhere Empfindlichkeit des digitalen Sensors gegenüber Röntgenstrahlen. Aufgrund dieser höheren Empfindlichkeit kann das zu untersuchende Objekt (der Zahn) mit einer geringeren Strahlendosis bestrahlt werden. Die schädliche Wirkung auf das bestrahlte Organ ist dadurch deutlich geringer und das Verfahren weniger riskant. Dennoch muss die Regel eingehalten werden, dass jede Röntgenaufnahme fachlich gerechtfertigt sein muss, da sich die Dosen, die Patienten und Behandler bei Röntgenuntersuchungen erhalten, im Laufe des Lebens summieren.

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